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Auch in der kleinsten Lücke ist Platz für einen großen Camper

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Wir hatten ja schon kuriose Erlebnisse, seit wir zu unserer Weltreise aufgebrochen sind und seitdem wir in Neuseeland mit einem SleeperVan unterwegs waren, kamen wir zum ersten Mal in Kontakt mit den von uns sogenannten Kuschelcampern. Aber vergangenen Abend in Island … Ich bin noch immer fassungslos! Es schlägt sogar unser Erlebnis mit den Kuschelcampern in Kanada.

Wir haben unser Nachtlager auf dem Heidarbaer Campingplatz 20 km südöstlich von Husavik aufgeschlagen. Es war ein riesiger Campingplatz. Gut und gerne vier Fussballfelder groß.

Island Camping

 

Ja, der Platz war schon viel besucht aber es gab trotzdem noch immer viel Freifläche. Fast der gesamte östliche Rand war bis auf zwei Zelte noch frei. Wir hatten uns ganz in die Nord-Ost-Ecke gedrückt. Leider begingen wir zwei folgenschwere Fehler:

Fehler Nummer 1:

Wir ließen fünf Meter Abstand bis zur Ostgrenze des Campingplatzes. Dies war so viel Abstand, dass sich dort noch ein Wohnmobil aus Österreich in die Lücke drücken konnte. Dennoch bekamen wir keinen Kaiserschmarren aus deren Küche gereicht.

Fehler Nummer 2:

Wir hatten eine Picknick-Bank neben uns. Dies zog noch einen Bulli-Camper aus Leverkusen an, aber dieser hielt gut und gerne 10 m Abstand und hatte – wir geben es ja zu – den Bulli-Bonus. Doch etwas später kamen die Isländer: zwei Wohnmobile, die direkt vor unserer Nase und um die Picknickbank eine Wagenburg errichteten.

Will heißen, dass sie ihre WoMos in L-Form um die Picknickbank parkten. Ist ja nicht so, dass die zwei Häuser auf Rädern mit allem von Wohnzimmer, über Schlafzimmer bis hin zum Badezimmer voll ausgestattet sind. Ja, als SleeperVan Fahrer muss man da schon Verständnis aufbringen, dass es den WoMos an der nötigen Frischluft fehlt, weshalb sie noch die Picknickbank brauchen.

Island Camping

 

Wie dem auch sei, als wir die Park-Rangier-Manöver um die Picknickbank mitverfolgten klappten unsere Kinnladen fassungslos nach unten. Wir haben zwar viel erlebt aber derart kuschelbedürftige Camper haben wir in den vergangenen 1,5 Jahren noch nirgends angetroffen. Wir können es einfach nicht verstehen zumal der Platz noch immer soooo viel Freifläche bot.

Letzter Akt in dieser Kuscheloper: wir parkten um. Tragisches Unentschieden in der EM-Vorrunde gegen Ungarn hin oder her. So groß ist unsere Sympathie dann doch nicht, dass wir von unserem Schlafzimmer direkt in deren Badezimmer stolpern wollen.

Island Camping

 

Was hast Du bisher für Erlebnisse beim Campen gemacht? Hattest Du auch so kuschelbedürftige Nachbarn?

P.S.: Auf dem nächsten Campingplatz werden wir Camper-Bingo spielen. Dabei tippen wir, in welche Lücke sich der nächst-ankommende Camper drücken wird. Mal sehen wie das wird …

Update 19.06.2016:

Wie beschrieben parkte ich um, aber ab 23 Uhr waren wir erneut nicht mehr allein.

Island Camping

 

Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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