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Die eindrucksvollsten Capes in Tasmanien

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1. Cape Pillar

Länge des Wanderweges: 30 km
Einzuplanende Zeit: 2 Tage

Cape Pillar liegt auf der Tasman Halbinsel. Man sagt die über 300 m hohen Kliffs halten den Rekord die höchsten Seeklippen der südlichen Hemisphere zu sein. Sie tragen den inoffiziellen Titel „The Scariest Cliff in the Known Universe„…das gilt aber eher für mutige Kletterer, die das Cape von unten her erklimmen wollen. Einfacher geht es natürlich über den Wanderweg, doch auch hier benötigt man 2 Tage um zu diesen beeindruckenden Aussichtspunkt und wieder zurück zur Fortescue Bay zu gelangen. Die Mühen lohnen sich aber alle Mal, wird man für die Anstrengungen doch mit einer grandiosen 360 Grad Aussicht auf das Cape von dem Aussichtspunkt „The Blade“ belohnt während unter einem das tosende Wasser die Kliffs umspült. An diesem Punkt fühlt man sich wahrlich wie am Ende der Welt! Des Weiteren hat man von Cape Pillar eine gute Sicht auf die Tasman Insel und die umliegenden Capes. Der Weg zum Cape Pillar befindet sich noch im Ausbau bis voraussichtlich November 2015. Bis dahin kann der Track nur am Wochenende gewandert werden!

Tasmanien Cape Pillar
Cape Pillar

 

2. Cape Raoul

Länge des Wanderweges: 14 km
Einzuplanende Zeit: 6 Stunden

Die Wanderung auf der Tasman Halbinsel gehört zu den „60 Short Great Walks of Tasmania“. Es ist eine relativ einfache Tageswanderung mit spektakulären Ausblicken. Erst geht es stetig durch den Wald bergauf, bis es einem auf einmal am ersten Aussichtspunkt die Sprache verschlägt: ein unglaublicher Blick auf das Cape und das tosende Meer erwartet einen. Weiter geht es durch den Wald und später Buschland, wo man mit etwas Glück Echidnas und Rabenkakadus zu sehen bekommt. Am Cape angelangt erwartet einen eine beeindruckende Aussicht von den Klippen über die Tasman Halbinsel bis hin zu Bruny Island. Auch bei wolkenverhangenem Himmel ist die Tour sehr beeindruckend, denn man sieht die Wolken sich über das Cape schieben oder wandert zwischen ihnen …was eine ganz besondere Stimmung im Wald erzeugt. Am Ende der Wanderung kann man auf dem Campingplatz bei Andy eine erholsame Nacht auf saftig grünen Wiesen verbringen, wo eine bereits vorgeheizte Saune auf einen wartet, wenn man es möchte. Entspannter kann so ein eindrucksvoller Tag nicht enden!

Tasmanien Cape Raoul
Cape Raoul

 

3. Cape Hauy

Länge des Wanderweges: 8,8 km
Einzuplanende Zeit: 4 Stunden

Der Wanderweg zum Cape Hauy zählt zu den „60 Short Great Walks of Tasmania“. Es handelt sich dabei um einen sehr gut ausgebauten „Wanderhighway“. Erst durch Buschland gelangt man am Ende über unzählige Stufen zum Kliff. Von den beeindruckenden Doleritsäulen hat man eine tolle Fernsicht bis zum Cape Pillar und auf die Küstenlinie der Tasman Halbinsel. Wenn man Glück hat kann man hier oben auch den Kletterern zuschauen, die versuchen den „Candlestick“ oder den „Totem Pole“ zu erklimmen.

Tasmanien Cape Hauy
Cape Hauy

4. Cape Bruny

Länge des Wanderweges: 600 m
Einzuplanende Zeit: 15 Minuten

Cape Bruny liegt, wie der Name schon vermuten läßt, auf Bruny Island. Es handelt sich hierbei wohl um das einfachste zu erklimmende Cape, ist es doch fast vollständig mit dem Auto erreichbar. Doch ist es deswegen nicht minder schön hier! Und gefiel vorallem der Kontrast zwischen dem weißen Leuchtturm auf den saftig grünen Wiesen und dem tosenden blauen Meer im Hintergrund. Bei schönem Wetter kann man von hier die südlichstes noch zu Australien gehörenden Felsen weit am Horizont erkennen.

Tasmanien Cape Bruny mit Leuchtturm
Cape Bruny

5. Fluted Cape

Länge des Wanderweges: 9 km
Einzuplanende Zeit: 3 Stunden

Wie schon das Cape Bruny zuvor ist auch das Flutet Cape auf Bruny Island zu finden. Die Wanderung gehört ebenfalls zu den „60 Short Great Walks of Tasmania“. Sie enthält ein paar steilere Abschnitte, ist aber nicht wirklich schwer. Belohnt wird man mit einer hervorragend Aussicht auf Bruny Island und „the Neck“. Wenn man Glück hat, kann man auf dem Weg nicht nur die berühmten weißen Wallabies von Bruny Island sehen, sondern vom Klipp auch vorbeiziehende Wale (Südkaper – Eubalaena australis). Dies nutzen in früheren Zeiten, als Australien noch aktiv Walfang betrieb, auch die Walfänger aus. So kann man auf dem Weg die letzten Überreste vieler alter Walfängergebäude sehen. Doch sind diese Zeiten zum Glück längst vorbei…

Tasmanien Bruny Island Fluted Cape
Fluted Cape

6. Cape Tourville

Länge des Wanderweges: 600 m
Einzuplanende Zeit: 20 Minuten

Gut ausgebauter Rundweg um einen automatisierten Leuchtturm. Bei guten Wetter hat man von hier eine grandiose Aussicht auf die Küstenline des Freycinet National Parks. Wir hatten leider, wie bei fast der gesamten Freycinet Halbinselwandrung das Pech, das tiefhängende Wolken uns die Sicht versperrten. Daher hat es das verregnete Cape in unserem Ranking nur auf Platz 6 geschafft.

Tasmanien Cape Tourville
Cape Tourville

7. Cape Queen Elisabeth

Länge des Wanderweges: 11 km
Einzuplanende Zeit: 4 Stunden

Hierbei handelt es sich abermals um ein auf Bruny Island lokalisiertes Cape. Der Weg führt einen vorbei ein der großen und kleinen Lagune. Die kleine Lagune war bei uns ausgetrocknet und diente unzähligen Rotbauchfilander (Tasmanian pademelon) als Weide. Zu unserem Glück tappelte auch gerade ein Echidna quer über den vertrockneten Lagunenboden. Bei Ebbe verläuft die Wanderung um die Felsen am Strand entlang, bei Flut muss man stattdessen über das „Mars Bluff“ steigen. Am Ende steigt man hoch zum Kliff. Von hier kann man die Adventure Bay sehen. Uns hat die Aussicht nach all den anderen Capes aber nicht sehr beeindruckt …das beste an der Wanderung waren daher für uns die Tierbeobachtungen.

Tasmanien Cape Queen Elisabeth
Cape Queen Elisabeth
Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

2 Responses

  1. Alex
    | Antworten

    Hallo ihr beiden,

    die Bilder, sowie die Beschreibung der Wanderwege macht echt Lust mal wieder den Rucksack zu packen und sich in den nächsten Flieger zu setzen.

    Ich hoffe, das Wetter ist wieder etwas besser geworden. Hier geben sich milde Temperaturen, Frost und Schnee die Klinke in die Hand. Ein Hauch von April ;)

    Passt auf euch auf und genießt die Zeit

    LG
    Alex

    • Thomas
      | Antworten

      Hey Alex!

      Freut uns, dass unsere Berichte Lust auf Wandern machen.

      Seit wir wieder in Hobart sind ist das Wetter besser. Aber auf dem Overland Track war es heftig! Versuche schnellstmöglich den Bericht mit allen Einzelheiten fertig zu bekommen.

      Bis bald

      Thomas

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