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In den Straßen von Auckland

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Eine lange Reise liegt bereits hinter uns. Drei Monate sind wir mit dem Auto durch Neuseeland gereist. Dabei begann unsere Tour auf der Südinsel in Christchurch und endet nun auf der Nordinsel in Auckland. Wir sind bei Bekannten untergekommen und haben vom Stadtteil Devonport, welcher direkt gegenüber der Skyline auf der anderen Seite des Hafenbeckens liegt, ausgehend, Auckland erkundet.

Der Großballungsraum Auckland umfaßt 1,4 Millionen Menschen. Das entspricht fast einem Drittel der gesamten Landesbewölkerung! Das klang zuerst nicht wirklich nach einem Ort, an dem wir uns wohlfühlen würden. War uns doch Queenstown und Wellington schon zu voll und zuviel Trubel! Doch zum Glück wirkt die Stadt nicht überlaufen. Dies liegt vorallem daran, das die Einwohnerzahl pro Quadratmeter gerade einmal bei 280 liegt (Vergleich: Frankfurt/Main 2824 Einw./km² oder Singapur 7718 Einw./km²)! Verstärkt wird dieser Eindruck durch die unzähligen Parklandschaften, die sich dank unzähliger inaktiver Vulkane, in und um Auckland befinden. Wir sind also positiv von der Atmosphäre der Stadt überrascht und machten uns auf, die Straßen von Auckland zu erkunden.

 

Neuseeland Auckland Devonport Mount Victoria
Pilze auf dem Mount Victoria

 

Die Innenstadt ist geprägt von unzähligen Hochhäusern, wie sie heutzutage typisch sind für die Büro und Bankenzentren großer Städte. In dieser modernen Hochhausskyline dominiert dabei das Wahrzeichen von Auckland – der 328 m hohem Sky Tower, der weithin alle Woklenkratzer überragt.

Ein weiteres, wenn auch nicht so weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist der Hafen! Oder besser gesagt „die Häfen“, denn Auckland besitzt unzählige kleinere und größere. Viele dieser Häfen liegen gut geschützt und sind damit ein idealer Ankerpunkt für Segelboote. Kein Wunder also, das die Stadt den Beinamen „City of Sails“ trägt.
Die Stadt und ihre Umgebung kann man Dank der AT Hop Karte einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Daher begaben wir uns zum Ferry Terminal am Hafen in der Innenstadt (von hier fährt auch der Bus zum Flughafen ab), denn wir wollten mit der Fähre rüber nach Devonport fahren, einem der ältestenden Stadtteile.
In Devonport fühlten wir uns gleich wohl. Es hat nichts von der Hektik der Großstadt, sondern wirkte eher wie ein kleiner, idyllischer Vorort. Hier erwarteten uns grüne Parklandschaften, ruhige Strände, alte viktorianische Gebäude und Befestigungsanlagen und vorallem eine atemberaubende Aussicht auf die Skyline!

 

Neuseeland Auckland Devonport
Pfad entlang der felsigen Küste

 

Diese kann man bereits vom Hafen in Devonport bewundern, doch am besten geht man dafür auf den Mt. Victoria. Bei dem Mt. Victoria handelt es sich abermals um einen erloschenen Vulkan. Er liegt mitten im Stadtteil Devonport und ist einfach zu Fuß oder mit dem Auto zu erklimmen. Die Aussicht von hier über Devonport und auf die Skyline ist einfach atemberaubend, ob am Tage oder bei Nacht. Für diesen Stadtteil sollte man sich auf alle Fälle Zeit nehmen, wenn man Auckland besichtigt. Uns hat es hier jedenfalls am besten gefallen.

Nun geht es also weiter! Zurück auf die nördliche Hemisphäre. Welche Abenteuer, Geschichten und Städte dort wohl auf uns warten? Wir (und hoffentlich auch ihr) sind gespannt!

Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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