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Stürmischer Tag in den Blue Mountains

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Fast hätten wir unser Vorhaben in die Blue Mountains zu fahren nicht durchgeführt, da es in der Region Buschfeuer gab. Aber einen Tag zuvor bekam die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle und die bereits evakuierten Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Somit brachen wir früh morgens bei starkem Regen in Sydney auf und erreichten nach 1:30 Std Zugfahrt Katoomba in den Blue Mountains. Uns empfing bedeckter Himmel mit unglaublich starkem Wind. Wir hätten nicht gedacht, dass es hier zu einem Trainingscamp für Patagonien ausartet.

Der Name Blue Mountains kommt daher, da die Eukalyptus Bäume ihr Ätherisches Öl verdunsten und bei Tageslicht durch die Rayleigh-Streuung ein bläulicher Schimmer über dem schier unendlichen Gebiet liegt.

Das kleine Örtchen Katoomba besitzt im Umkreis der Zughaltestelle viele kleine Läden und Cafés, die zum Verweilen einladen. Die kurze Strecke von der Haltestelle bis zum Echo Point spazierten wir. Der Ausblick vom Echo Point auf die 3 Sisters und über das weitläufige Tal der dicht bewaldeten Blue Mountains ist grandios. Fast hätte uns auch der Wind umgehauen, der mit orkanartigen Böen um uns fegte.

Wir entschieden uns für die Prince Harry Klippenwanderung vom Echo Point zur Scenic World. Dabei trafen wir auf wenige Touris, da die meisten wohl den 40 $ teuren Hop on Hop Off Bus nehmen. Oft hatten wir die verschiedensten Aussichtspunkte ganz für uns allein oder teilten sie mit weiß-gelben Kakadus oder rot-blauen Papageien.

Trotz leichtem Nieselregens waren die meisten Wasserfälle bzw. Cascaden nicht so spektakulär wie die Aussicht an sich.

Bei der Scenic World fuhren wir mit keiner der 3 angebotenen Bahnen (Scenic Railway, Cableway oder Skyway). Diese waren uns zu voll und teuer. Vom Scenic World wanderten wir noch zum Narrow Neck Aussichtspunkt und von dort ging es wieder zurück zur Zughaltestelle.

Am späten Nachmittag erreichten wir bei Sonnenschein zufrieden Sydney, glücklich darüber das weder Feuer noch Regen uns von diesem grandiosen Ausflug abgebracht hatten.

Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

One Response

  1. Markus
    | Antworten

    Was ein Panorama!

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