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Immer diese Kuschel-Camper

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Seit wir im Oktober 2014 zu unserer Weltreise aufbrachen sind wir vorwiegend am Campen. Entweder schlafen wir im Zelt oder im Auto. Selten sind wir in großen Städten und dann haben wir meist eine AirBnB Unterkunft. Erst zweimal übernachteten wir während unserer Weltreise in einem Hotel – dies war in Miami und Santiago de Chile.

Als wir zwei Monate durch Tasmanien reisten merkten wir noch nichts von dem Phänomen der Kuschelcamper (so tauften wir es). Darunter verstehen wir Camper, die, obwohl der gesamte (oder nahezu der gesamte) Platz noch frei ist in unmittelbarer Nähe von anderen Campern ihr Lager aufschlagen müssen. In den meisten Fällen wird selten mehr als 2 m Abstand gehalten.

Island Camping
Wir haben neue Kuschelcamper

In Neuseeland fing es langsam an, dass wir das Phänomen Kuschelcamper immer häufiger beobachteten.

In Kanada kam es recht häufig vor, dass Leute auf egal was für Plätzen recht kuschelbedürftig waren. So bekamen wir das Phänomen Kuschelcamper hautnah zu spüren. Unserer kuriosestes Campingerlebnis in Kanada haben wir in diesem Artikel niedergeschrieben.

In Südamerika war ausschließlich Kuschelcamping angesagt, da es einfach so voll und überlaufen war.

In Island erlebten wir einen neuen Höhepunkt unserer Kuschelcamper-Erfahrungen. Denn oftmals war genug Platz auf dem Campground jedoch stellten sich die Leute so dicht wie auf einem Parkplatz.

Wir können diese Verhalten nicht verstehen und suchen als Wissenschaftler händeringend nach einer Erklärung für das Phänomen Kuschelcamper.

Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

4 Responses

  1. Michael
    | Antworten

    Ich denke, dass Camper immer so ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Motto: Camper aller Nationen vereinigt Euch. Jeder möchte sich austauschen und mitteilen wo er schon war. Warum man dazu dem anderen auf die Pelle rücken muss ist mir schleierhaft. Das beste was ich gesehen habe sind reine Wagenburgen. Da macht man sich richtig breit. Die Frauen kochen und die Männer fachsimpeln bei einer Flasche Bier mit Goldkette um den Hals, das obligatorische Unterhemd, Shorts und an den Füßen Crocs. Ich weiß ich bin am Lästern. Nur diese Art von Campern kann einen den Spaß verleiden. Dieses Verhalten habe ich auch in anderen Ländern wie in Polen, Niederlande und Frankreich beobachten können. Extrem war ein Platz in Polen. Da hat mir der Nachbar mal eben in meiner Abwesenheit meine Abspannung gekürzt und eine ganz rausgezogen um noch ein Stückchen näher zu sein.
    Einige Camper grenzen sich aber auch gerne ab. Mit einem kleinen grünen Plastikzaun vor dem Vorzelt mit Gartenzwergen und Kunstrasen ;-)
    Ich glaube auch das Verhalten sollte man wissenschaftlich betrachten.
    LG aus dem Sauerland

    • Thomas
      | Antworten

      Hallo Michael,

      selbstverständlich haben wir Verständnis wenn jemand sich austauschen möchte, erzählen möchte, etc. Machen wir ja auch gerne und erst recht lauschen wir spannenden Reisegeschichten. Aber es ist uns schleierhaft weshalb man dafür mit dem CamperVan oder dem Zelt regelrecht aufeinander hocken muss.

      Wagenburgen lernten wir zum ersten Mal in Island kennen. In Finnland bzw. Norwegen haben wir sie dann öfter gesehen.

      Mal schauen, ob ich irgendwo einen aufblasbaren Gartenzwerg herbekomme. Der würde sich bestimmt gut vor unserem Zelt machen … :-D

      Liebe Grüße

      TM

  2. Ivo Roberto
    | Antworten

    Guten Morgen,

    Danke für Eure Blogs, die mir beim Lesen viel Freude bereiten.

    Ich bin seit über einme Jahr in meinem VW Bus auf Weltreise. Wenn ich auf einem Parkplatz einen anderen Camper sehe, dann stelle ich normalerweise meinen Kastenwagen in deren Nähe. Einfach weil ich mich sicherer fühle und auch schon überfallen wurde.

    Allerdings gehe ich immer vorher fragen und halte dabei einen grossen Respektabstand.

    Wenn Ihr mir verratet wo Ihr zukünftig untwerwegs seit, werde ich das sein lassen um nicht Fotos meines VW’s auf Eurem Blog sehen zu müssen(;-).

    Liebe Grüsse aus Buenos Aires
    Ivo

    • Thomas
      | Antworten

      Hey Ivo!

      In der Nähe ist ja schon mal was anderes als unmittelbar daneben ala Supermarktparkplatz.

      Das Kuscheln in der gefährlichen Wildnis war eher weniger gegeben. Was man aber auf einem (eingezäunten) Campground an Überfällen zu befürchten hat … Also wir waren an keinen Orten, welche erhöhtes Sicherheitsbedürfnis nötig gemacht hätten.

      Also am besten verschiffst Du deinen Bulli nicht denn in Zukunft wollen wir Europa erkunden :-P

      Liebe Grüße aus Norwegen auch von Manu

      Thomas

      P.S.: Brauchst Du mal einen kuscheligen Stellplatz bei Frankfurt schreib Bescheid.

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