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Island – Reiseplanung für Roadtrip auf der Ringstraße

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Island wird als Reiseziel immer beliebter und das zu Recht, hat dieses wundervolle Land doch vieles zu bieten. Vor allem natürlich eine beeindruckende Natur geschaffen von Feuer und Eis, Wasser und Wind. Hier kann man es nicht nur so richtig brodeln sehen, sondern man kann gleichzeitig auch unzählige Gletscher hautnah bestaunen. In Island gibt es zudem eine der größten Seevogelkolonien der Welt, man kann die unterschiedlichsten Walarten vor der Küste bewundern, Vulkane besteigen, zwischen den Kontinenten tauchen, über Gletscher gehen und vieles mehr. Auch Kulturbegeisterte werden in Island nicht zu kurz kommen dank zahlreicher Museen. Ferner ist es dank der Ringstraße 1 sehr einfach einmal komplett diese Insel aus Feuer und Eis zu umrunden.

Vor allem in den Sommermonaten gilt Island als chronisch ausgebucht, obwohl Wind und Wetter jederzeit unvorhergesehen umschlagen können und die warme Jahreszeit dann alles andere als sommerlich anmutet. Damit Du trotzdem einen wunderbaren Urlaub in Island vebringen kannst, haben wir Dir einige Informationen für Deine Reiseplanung zusammengestellt, vor allem wenn Du auf der Ringstraße 1 unterwegs sein möchtest.

Island – Allgemeine Informationen

Info-Box Island
Einwohner pro km²: 3,3 (zum Vergleich Deutschland: 226)
Währungsvergleich: 1 € = 121,10 Isländische Kronen (ISK)
Zeitverschiebung: GMT +0 Stunden
Monat in dem wir dort waren: Mitte Mai bis Ende Anfang Juli
Wetter/Klima: Ozeanisch, kühles Klima aber dank des Golfstromes milder als andere Regionen gleicher Breitengrade. Die Sommer sind kühl, die Winter mild.
Adapterstecker: Typ C und F mit 230 V und 50 Hz (zum Vergleich Deutschland: Typ F mit 230 V und 50 Hz)
VISA: Als deutscher Staatsbürger benötigt man nur ein mindestens noch drei Monate nach der Reise gültiges Ausweisdokument, wie z.B. den Personalausweis. Haustiere müssen vor der Einreise vier Wochen unter Quarantäne gestellt werden. Die Einfuhr von Waren und Lebensmitteln ist beschränkt.

Island – Unsere Route

Hast Du noch keine genaue Idee, was Du sehen möchtest oder wo Du entlang fahren willst? Dann schau Dir doch unsere Reiseroute durch Island einmal an. Vielleicht inspiriert sie Dich und Du findest so die perfekte Route für Dein eigenes Abenteuer Island!

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Wir hatten sechs Wochen Zeit, um Island mit dem eigenen Auto in seiner Gänze zu entdecken, weshalb wir sozusagen einmal die Peripherie der Insel abgefahren. Von der Ringstraße 1 über den Golden Circle bis hin zu den Westfjorden und vielem Mehr war alles dabei. Wir sahen unzählige Wasserfälle, besuchten kleinere und größere Städte, sahen tausende Vögel in Latrabjarg und Bakkergerdi und erlebten die Gegensätze von Feuer und Eis hautnah im Gebiet um Myvatn LINK – um nur einige unserer Erlebnisse zu nennen. Wenn Du Dich für verschiedene Berichte interessierst, dann stöbere doch mal in unserer Kategorie Island, da findest Du viele spannende und nützliche Berichte.

Solltest Du nur wenig Zeit haben, dann nimm Dir auf alle Fälle nicht zuviel vor, sonst bist Du nur am Fahren und kannst Land und Leute gar nicht richtig auf Dich wirken lassen. Für einen Kurzbesuch lohnt sich eine Tour auf dem Golden Circle. Wer mehr Zeit hat, sollte sich die Snærfellsness Halbinsel – mit gleichnamigen Vulkan und dem fotogenen Kirkjufell  – sowie die Reykjanes Halbinsel anschauen. Auch ein Abstecher nach Vik i Myrdal und dem Jökulsarlon sollte nicht fehlen. Die Umfahrung auf der Ringstraße 1 braucht schon länger Zeit und die Westfjorde würde ich nur anfahren, wenn man mehrere Wochen auf der Insel ist, denn hier gibt es fast nur Schotterpisten. Trotzdem ist der Ausflug lohnenswert. Das Hochland übrigens sollte man den Fachmännern und -frauen überlassen, die wirklich Ahnung von 4×4 Fahrzeugen haben.

Island – Die beste Reisezeit

Ein Isländer sagte einmal zu uns: „Früher, da war der Sommer die Haupttouristensaison und danach herrschte tote Hose. Aber nun? Heute gibt es keine Hauptreisezeit mehr. Die Leute kommen im Sommer wegen des guten Wetters, im Frühling und Herbst, weil sie hoffen, dass es dann billiger ist und im Winter wegen den Polarlichtern. Selbst die ersten Restaurants haben begonnen Weihnachten wegen den Touristen zu öffnen. Das gab es früher nicht!“.

Und genau so ist: es gibt keine „perfekte Reisezeit“ für Island. Es gibt nur Deine Zeit und Deine Interessen. Möchtest Du wandern oder einen Stadtbummel unternehmen? Dann ist der Sommer, mit seinem stabilerem und wärmeren Wetter perfekt. Reist Du mit kleinem Budget, scheust die großen Menschenmassen, doch mit Kälte und Regen hast Du weniger Probleme? Dann ist der Frühling/Herbst für Dich richtig, denn in der Übergangssaison sind die Preise noch etwas moderater und Unterkünfte bzw. Mietwagen noch nicht komplett ausgebucht. Magst Du dagegen Schnee und Eis, bist Wintersportler oder willst unbedingt einmal die Aurora Borealis, das Polarlicht, sehen, dann solltest Du im Winter nach Island reisen.

Ansonsten lassen sich die Jahreszeiten für Island grob so zusammenfassen:
in den Sommermonaten ist es relativ warm und die durchschnittliche Temperatur liegt bei 10-15 Grad, doch kann es nachts trotzalledem noch empfindlich kühl werden. Vor allem für Reisen durch Islands Hochland empfehlen sich die Sommermonate, da davor bzw. danach das Hochland noch gesperrt sein kann (z.B. wegen Schnee oder zum Schutz brütender Vögel).
Im Winter hingegen ist es dank des Golfstromes mit -5 Grad bis +5 Grad Durchschnittstemperatur recht mild. Wegen der Polarnacht wird es kaum/nicht hell, dafür kann man aber mit etwas Glück Polarlichter beobachten.
Die Frühlingsmonate (Mai und Juni) können noch sehr wechselhaft sein und auch Schnee ist möglich. Im Herbst dagegen kann man mit etwas Glück vielleicht erste, sanfte Polarlichter sehen und das Land erstrahlt in herbstlichen Farben.

Island und die Aurora

Die Aurora Borealis, auch Polarlicht oder Nordlicht genannt, kann man ab dem Herbst, wenn es langsam wieder dunkel wird in der Nacht (mit etwas Glück) am Firmament beobachten. Ich kann nur sagen: es lohnt sich wirklich! Und wer einmal die Nordlichter gesehen hat, der wird mit Sicherheit nach diesem mystischen Himmelsschauspiel süchtig werden.

Wenn Du wissen möchtest, was genau die Aurora Borealis überhaupt ist, dann kannst Du das in diesem Artikel nachlesen.

Wenn Du wissen möchtest, wie man die Polarlichter am besten fotografieren kann, dann verraten wir es Dir in diesem Artikel.

Und falls das alles noch nicht eure Fragen beantworten kann, findet ihr hier alle Artikel, die wir bisher zu diesem Thema verfasst haben.

Wie komme ich am besten nach Island

Es gibt zwei Arten, um nach Island zu kommen:

1. Mit dem Flugzeug
Islands Hauptflughafen Keflavik liegt im Südwesten ca. 50 km von der Hauptstadt Reykjavik entfernt. Shuttelbusse fahren regelmäßig zwischen beiden Orten hin und her. Des Weiteren gibt es spezielle Angebote längere Wartezeiten direkt mit einem Besuch der berühmten Blauen Lagune zu kombinieren. Iceland Air bietet zudem einen kostenlosen 7 Tage Stop-Over an, d.h. wenn ihr von/nach Nordamerika über Island fliegt, könnt ihr euren Anschlussflug kostenlos bis zu 7 Tage später buchen und so eine Woche auf Island verbringen. Ansonsten fliegen viele verschiedene Fluggesellschaften direkt nach Island. Die billigste ist dabei oft die isländische Billigfluggesellschsft WOW Air. Aber auch hier muss man mit mindestens 120 € pro Person und Flug rechnen. Der Flug dauert gut vier Stunden.

2. Mit der Fähre
Länger dauert es dagegen mit dem Schiff, doch hat diese Art zu reisen seinen ganz eigenen Reiz. Die Überfahrt ist nur von Hirtshals, Dänemark nach Seydisfördur im Osten Islands möglich und nur mit einer Reederei, der Smyril Line. Das Schiff fährt einmal pro Woche und die Überfahrt dauert, je nach Saison zwischen drei bis vier Tagen. Dafür könnt ihr aber einen Zwischenstop auf den Faröern einlegen. Die Schiffsfahrt lohnt sich allerdings nur bei längeren Aufenthalten auf der Insel, schließlich verbringt man bereits eine Woche seiner Urlaubszeit nur auf dem Schiff und gerade das Thema „Zeit“ wird wohl für viele der Knackpunkt sein.
Alles wichtige zur Fährfahrt findet ihr in diesem Artikel.
Bei der Ankunft erhält euer Gefährt vom Zoll direkt die Erlaubnis für 12 Monate auf der Insel bleiben zu dürfen (Aufkleber für die Scheibe) und das war es auch schon.

Island – Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Island benötigen deutsche Staatsangehörige ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass), welches nach Beendigung der Reise mindestens noch drei Monate gültig ist. Des Weiteren gelten verschiedene Einreisebestimmungen. So ist die Einfuhr von Lebensmitteln, Spirituosen und Tabak reglementiert. 3 kg Essen sind pro Person erlaubt (im Wert von 25.000 ISK) und Fahrzeuge werden bei der Einreise per Schiff vom Zoll stichprobenartig kontrolliert. Weitere Informationen findet ihr dazu beim isländischen Zoll.

Die Mitnahme von Haustieren in den Urlaub nach Island ist nicht möglich, außer man bleibt wirklich lange dort, sodass sich der Stress für Tier und Mensch lohnt. Die Tiere müssen vorher beim MAST angemeldet werden und müssen bei Ankunft für vier Wochen unter Quarantäne gestellt werden. Auf die Faröer ist die Mitnahme von Haustieren nur gestattet, wenn man mindestens drei Monate auf den Inseln verbringen möchte. Weitere Informationen dazu findet ihr hier. Auf die Fähre der Smyril Line dürfen daher Haustiere zwar bis zu den Faröern mitgenommen werden, diese müssen jedoch in dortigen Zwingern auf eigene Verantwortung untergebracht werden.

Island – Unterkünfte

Island stellt sich langsam aber sicher auf den zunehmenden Touristenboom ein. Wir waren 2012 auf Island, um den Laugavegur zu wandern und nochmals sechs Wochen in 2016 im Zuge unsere Weltreise. Innerhalb dieser drei Jahre entstanden unzählige neue Hotels bzw. waren sie gerade im Bau. Doch nichtsdestotrotz gilt Island vor allem in den Sommermonaten als ausgebucht. Ich habe den Test gemacht und habe jetzt (Januar) einmal nach Unterkünften für den Sommer (Juli) geschaut und bei vielen stand bereits „ausgebucht“ bzw. „nur noch 2 Zimmer vorhanden“. Eine frühzeitige Planung ist daher sinnvoll.

Alternativ ist es auch möglich auf einem der zahlreichen Campingplätze Islands einzukehren. Diese Öffnen jedoch meist erst am 01. Juni und schließen im September. Für viele Campingplätze kann man eine spezielle Campingcard benutzen und so einiges an Geld sparen. Wir haben so nur 2 € pro Person pro Übernachtung bezahlt. Alle Informationen zur Campingcard findet ihr hier.
Solltet ihr dagegen in Erwägung ziehen wild Zelten zu wollen, dann lest bitte vorher unbedingt diesen Artikel.

Die dritte Möglichkeit ist ein eigenes Auto oder Campingmobil mittels der Fähre einzuführen oder zu mieten. Womit wir schon beim nächsten Thema wären:

Island – Mietwagen, Camper und Co.

Mietwagen sind auf jeden Fall eine clevere Idee in Island. Es gibt zwar einige Linienbusse, jedoch ist man mit einem eigenen Wagen einfach viel flexibler und unabhängiger. Doch wie schon bei den Unterkünften gilt bei den Mietwagen: früh buchen ist sinnvoll.
Alle gängigen großen und auch viele kleine Mietwagenfirmen könnt ihr auf der Insel finden. Solltet ihr auch abseits der Ringstraße 1 fahren wollen, so ist das Mieten eines 4×4 Fahrzeuges nicht schlecht. Vor allem für das Hochland ist ein 4×4 Fahrzeug mit genügend Bodenfreiheit Pflicht, denn sonst erlischt der Versicherungsschutz. Insgesamt solltet ihr gut mit eurer Mietwagenfirma abklären, wo ihr fahren wollt und wo ihr fahren dürft, damit es am Ende kein Böses erwachen gibt. Die angebotene Glasversicherung ist ebenfalls nicht schlecht, denn gerade auf Schotterpisten kann es schnell mal einen Steinschlag geben. So waren wir keine 24 Stunden auf der Insel und schon schleuderte uns ein entgegenkommendes Fahrzeug einen Stein in die Scheibe. Sehr, sehr ärgerlich. Da half auch langsames Fahren oder an den Rand fahren nichts, denn der Einheimische schoss mit einer unglaublichen Geschwindigkeit an uns vorbei. Äußerst rücksichtslos.

Guten Erfahrungen hat dabei ein Freund mit den folgenden zwei Autovermietungen gemacht: reykjavikrentacar und goiceland

Campingmobile – von groß bis klein – gibt es in Island natürlich auch und sie werden immer beliebter. Bei der Wahl seines Gefährtes sollte man jedoch nicht nur seinen persönlichen Komfort berücksichtigen, sondern auch das isländische Wetter! Nicht nur einmal erlebten wir so starke Winde, dass größere Wohnmobile einfach umgekippt sind. Wer sich mit solchen Wohnschiffen nicht auskennt, ist daher vielleicht mit einem kleineren Modell besser beraten!?
Auf unserer Tour sahen wir verschiedenste Wohnmobilanbieter. Da wir mit unserem eigenen Auto auf Island unterwegs waren, können wir euch leider nicht sagen, welcher gut oder weniger gut ist. Also klickt euch einfach selber durch und entscheidet nach eurem Gefühl und deren Angebot! Und falls es gar keine Campingmobile mehr geben sollte, dann könnt ihr euch notfalls auch einfach einen SUV nehmen und darin nächtigen – natürlich geht das nur, wenn hier nicht mit vielen Leuten unterwegs seit und das nötige Equipment besitzt. Obwohl … auf einem Campingplatz schliefen neben uns in einem normalen PKW vier (!) Mädels. Also auch das geht, wenn es muss. Aber bequem ist wohl anders.

Folgende Campingmobile sind uns auf den Straßen in Island begegnet:
Happycamper
Tripcamper
Campers
Motorhomerental
Snail
Easycamp
Kuku Campers
GoCamper
Rent

Island – Wie man beim Tanken sparen kann

In Island gibt es ausreichend Tankstellen, sodass man sich keine Gedanken über einen leeren Tank machen muss. Doch viele Tankenstellen auf der Insel sind automatisiert und nur per Kreditkarte nutzbar. Das ist natürlich unpraktisch, da so bei jeder Zahlung Auslandseinsatzgebühren anfallen und sich mit der Zeit zu einem hübschen Sümmchen summieren können.
Eine sehr gute Alternative zum Kreditkarteneinsatz sind Prepaidkarten. Diese Karten bekommt man z.B. bei N1 oder Orkan. Die Karte gibt es mit verschiednen Guthaben und muss nicht registriert werden. Man tankt einfach bis die Karte leer ist und fertig. Praktisch oder? Zusätzlich gibt es für Orkan Tankstellen noch „Fuel Saving Cards“, mit der man 6 ISK pro Liter sparen kann. Die Karte erhält man z.B. bei der Ankunft mit der Fähre. Ansonsten fragt einfach bei eurem Autovermieter oder bei der nächsten Orkantankstelle danach.

Island – Unterwegs auf der Ringstraße 1

Die Ringstraße 1, auch Thjódvegur 1 oder Nationalstraße 1 genannt, ist Islands Hauptverkehrsstraße und verläuft einmal um die Hauptinsel herum. Ganze 1339 km ist die fast durchgängig asphaltierte Straße lang und verbindet alle wichtigen Orte miteinander. Wir sind der Meinung, dass man wenigstens zwei Wochen für eine Inselumrundung einplanen sollte, schließlich will man ja auch etwas von der Insel und ihren Highlights haben und nicht einfach nur vorbeirasen.
Blitzer gab es bei uns kaum auf der Ringstraße, dafür wird gerne in den Westfjorden geblitzt. Daher sollte man hier (wie auch sonst nirgendwo) nicht rasen, sondern entspannt die Landschaft auf sich wirken lassen. Außerdem sollte man auf spontane Wetterwechsel und starke Winde jederzeit gefasst sein und notfalls einfach spontan eine Pause einplanen. Die Höchstgeschwindigkeit auf Islands Straßen richtet sich dabei nach deren Belag! So gilt 90 km/h auf auf Asphaltstraßen, 80 km/h auf unbefestigten Straße und 50 km/h innerhalb von Ortschaften. Des Weiteren ist es Pflicht ganztägig mit Abblendlicht zu fahren. Alle Verkehszeichen gibt es übrigens hier damit es nicht zu Verwirrungen auf der Straße führt.

Island – Die blaue Lagune

Die Blaue Lagune – oder auch Bláa Lónid – liegt auf der Reykjanes Halbinsel unweit des Flughafens. Anfänglich gab es hier nur ein Kraftwerk zur Energiegewinnung. Dieses leitete das verwendete Wasser ins umliegende Lavafeld, wo es sich zu diesen wunderschönen, milchig-blauen Seen anstaute. Früher konnte man hier einfach baden gehen und das Wasser wurde in Richtung des Kraftwerkes immer heißer. Heute findet man eine aufwendige Spa-Landschaft vor, die bei Touristen sehr beliebt ist. Isländer sieht man hier dagegen weniger, da der Badespaß nicht gerade preiswert ist.
Sehr beliebt ist ein Besuch vor oder nach seinem Flug, weshalb es direkte Shuttelbusse vom Flughafen aus gibt. Doch muss man seinen Besuch bereits vorher online reservieren. Ab 45 € aufwärts (Winterpreis) kostet der Besuch – Handtücher und Bademantel kosten extra. Das Komplettangebot bekommt man in der Nebensaison für gerade einmal 200 €. Ein Schnäppchen wie es scheint, denn die Blaue Lagune ist immer gut besucht und gilt als „must-do“. Auch wir wollten uns ein Bild davon machen aber nur von außen. Vor allem wollten wir den Kontrast von schwarzer Lava zu hellblauem Wasser erleben.
Und wem das Ganze zu voll und/oder zu teuer ist, der kann Alternativ in das Myvatn Natur Bath am gleichnamigen See gehen. Das soll mindestens genau so schön sein und weißt, ebenso wie die Blaue Lagune, milchig hellblaues Wasser auf.

Island – Golden Circle – der goldene Kreis

Der Goldene Kreis gilt als eine der reizvollsten Touren durch Island und als ein Muss für jeden Islandtouristen. Viele Highlights finden sich auf dieser Rundtour wieder, wie z.B. Thingvellir, Geysire (der den Geysiren der Welt ihren Namen gab), der Wasserfall Gulfoss und vieles mehr. Der Golden Circle vereint Kultur und Natur wie keine andere Strecke Islands.
Mehr über den Golden Circle und seine Sehenswürdigkeiten könnt ihr übrigens in unserem ausführlichen Reisebericht nachlesen.

Ich packe meine Koffer – Was muss unbedingt mit nach Island

Diese Frage kann man leider nicht so pauschal beantworten, hängt es doch sehr stark von den gewünschten Aktivitäten und der Jahreszeit ab. Doch ein guter Wind- und Regenschutz sollte immer im Gepäck sein, auch im Sommer! Ich habe mich auch zwischen Mai bis Juli noch immer über meine Daunenjacke gefreut.
Kamera und genügend Akkus und Speicherkarten sind auf alle Fälle ein Muss, denn ihr werdet mit Sicherheit mehr Fotos machen als ihr denkt!

Wir sind Anfang Juni den berühmtesten Wanderweg Islands – den Laugavegur – gewandert. Vielleicht hilft euch unsere Packliste ein bisschen bei der eigenen Kofferplanung. Zwar ist diese Packliste auf das Wandern ausgelegt aber sie gibt euch einen ersten Eindruck, was man für eine Woche in Islands Natur gebrauchen kann. Und wenn man damit draußen überlebt, übersteht man damit Städtetrips erst recht, nicht wahr? Unsere Packliste findet ihr übrigens hier.

Wifi und Hotspots in Island

Wenn Du auch in Island nicht offline sein möchtest, hast Du verschiedenen Möglichkeiten zur Auswahl: Cafés, Hotspots, Touristeninformstionszentren, Campingplätze oder das Kaufen einer nationalen Sim-Card. Ob der Kauf einer Sim-Card sinnvoll ist erfährst du in diesem Artikel.

Island – Weitere Tipps und Tricks

Der Vorteil Island im Sommer zu bereisen ist, dass es den ganzen Tag hell ist. Das bedeutet, man hat überhaupt keinen Zeitstress. Man kann seinen Tagesrhythmus planen wie man will. Es regnet am Morgen? Dann schlaf einfach bis mittags und starte dann. Alles kein Problem. Vor allem, da viele Naturschönheiten ganztägig begehbar sind. Der große Vorteil eines azyklischen Rhythmus ist: weniger Leute. Die Reisebusse haben einen festen Zeitplan. Frühstücken um 8:00 Uhr, Mittagssnack um 12:00 Uhr und so weiter. Wenn man selbstbestimmt unterwegs ist, kann man diesen Menschenmassen leicht entgehen.

Vor allem für Fahrradfahrer ist es sinnvoll eher am Tage zu schlafen und „nachts“ zu fahren, denn die Ringstraße kann im Sommer sehr voll werden (für isländische Verhältnisse) und da macht das Radeln wenig Spaß.

Verfolgen Manuela:

Bereits seit früher Kindheit interessieren mich Reise- und Naturdokumentationen. Ich mag es die Welt zu entdecken, in ferne Länder zu reisen und in unsere Natur mit all meinen Sinnen einzutauchen.

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