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Reisealltag in Alaska

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Seit Anfang August sind wir mit dem eigenen Auto, das wir zum Sleepervan umgebaut haben, in Alaska unterwegs. Unser Reisealltag unterscheidet sich dabei nicht von dem in Kanada, fahren wir doch noch immer durch Nordamerika. Deshalb schreiben wir hier nur etwas zu den Sachen, die speziell für Alaska gelten.

Alaska macht es uns deutlich schwerer als Kanada einen kostenlosen Schlafplatz zu finden. Es gibt selten „Rest Areas“ und die Dichte der „Camping-Verboten“ Schilder oder Verbote für Über-Nacht-parken ist nahe zu flächendeckend. Die Campingplätze kosten zwar nur noch 12 bzw. 15 $ inkl. Plumpsklo aber nichtsdestotrotz versuchen wir diese Kosten einzusparen.

Schwer macht es uns auch das Wetter in Alaska. Wir sind 25 Tage unterwegs und es hat an 18 Tagen geregnet. Gibt es Rastplätze haben diese meist keine Tische und erst recht keinen Unterstand. Kochen wird uns somit erheblich erschwert oder aber die Küche bleibt kalt.

Auch Trinkwasser bekommen wir nicht mehr so leicht wie in Kanada, denn das Fragen an Tankstellen führt meist dazu, dass wir auf deren „Sodaspender“ (ein Becher Wasser kostet hier 1$) verwiesen werden oder zu einer Art Wasser-Tankstelle geschickt werden. Dort gibt es regelrecht eine Zapfsäule für Trinkwasser. Die Gallone kostet hier 30 Cent.

In Touristeninformationszentren hatten wir bisher auch kein Glück. Aus gesundheitlichen Gründen dürfen sie uns kein Trinkwasser abfüllen lassen, denn es könnte z.B. zu Durchfall führen. Ich glaube hier kommt die klagefreundliche Amimentalität durch, welche die unmöglichsten Sachen vor Gericht zerren.

Meist sind aber die Informationszentren der National Parks ganz nett, so dass wir deren Wasserhahn benutzen dürfen oder aber sie verfügen über einen extra Trinkwasserspender.

Was uns auch missfällt ist, dass die State Parks, wo sehr viele Wanderwege starten, eine Parkgebühr (zum Autoabstellen, kein Eintritt) verlangen. Das Parken kostet hier für den Tag 5 $. Dies ist nicht weiter tragisch wenn man wirklich den ganzen Tag mit einer Wanderung beschäftigt ist. Macht man aber z.B. in drei verschiedenen State Parks drei unterschiedliche Wanderungen sind schnell 15 $ an Parkgebühren angefallen. Ganz zu schweigen von der Parkgebühr am Russian River, wo wir 11 $ zahlen mussten um eine 3,7 km lange Wanderung zu machen!

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Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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