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Moskitos – Die Pest auf dem John Muir Trail

with 3 Kommentare

Die Moskitos auf dem John Muir Trail zählten zu den unschönen Dingen, die wir erleben und ertragen mussten. Nichtmal in Grönland habe ich derart viele und aggressive Blutsauger um mich gehabt. Auf dem JMT waren sie derart penetrant und nervenaufreibend, dass ich mir in Tuolumne Meadows ein Moskitonetz kaufte und meine Freundin „Bug-Spray“. Trotzdem waren die Mücken furchtbar und ich habe bestimmt eine zweistellige Anzahl eingeatmet bzw. verschluckt. Pausen machten wir nur in unserer Soft- bzw Hardshell, weshalb wir unsere Jacken „Mückenpanzer“ tauften.

Moskitos auf Softshell
Moskitos auf Softshell
Moskitos überall
Moskitos überall

Die Moskitos waren einfach die Pest, nicht nur, dass sie viele Fotos „kaputt“ machten (mit der Zeit gewöhnte ich mir an die Serienbildaufnahme laufen zu lassen), nein, sie zerstörten auch die Atmosphäre idyllischer Orte, wo wir gerne entspannt verweilt hätten.

Vereitelung von Fotoaufnahmen
Vereitelung von Fotoaufnahmen

Nachfolgend eine Liste der schlimmsten Moskito-Orte auf dem John Muir Trail (absteigend nach Heftigkeit):

  1. Marie Lake
  2. Tully Hole
  3. Selden Pass
  4. Sunrise High Sierra Camp
Von Moskitos zerstochen
Von Moskitos zerstochen

 Erfreuliche Begegnungen mit Tieren hatten wir aber auch.

Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

3 Responses

  1. Jörg W
    | Antworten

    Das ist wirklich krass. Ob ich das durchgestanden håtte möchte ich bezweifeln.

  2. Notker
    | Antworten

    Hallo Thomas, man spürt Deinen Frust über den Abbruch, aber ich denke das war eine vernünftige Entscheidung. Ich wäre schon bei den ersten Mücken umgekehrt, spätestens aber wenn der erste Bär des Nachts um mein kleines Zelt geschlichen wãre. Liebe Grüsse Notker

  3. doris
    | Antworten

    da hättet ihr sicherheitshalber eine trockenhefe-kur vor reiseantritt machen sollen !
    vor 35 jahren habe ich noch die reinzuchthefen der henninger brauerei betreut und mich gewundert dass naturschützer und angler mich manchmal um hefereste gebeten haben – bis man mir erklärte: bierhefe oder trockenhefe vorm wochenende oder regelmäßig verspeist, sind der beste mückenschutz! ich kann bestätigen: nach 1 woche jeden abend 1 eßlöffel trockenhefe mit etwas wasser getrunken, wirkt wunder, stechmücken oder „poolsauger“ setzen sich auf die haut, krabbeln kurz über unbedeckte hautstellen und fliegen ohne mich zu schädigen davon !!!! mir schmecken am besten bio-hefe-flocken aus dem naturkostladen. ohne hefe könnte ich abends weder meinen garten gießen, noch später die fledermäuse beobachten!!!

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