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Mit dem Fahrrad um die Welt

with 3 Kommentare

Seit mehreren Jahren lese ich unzählige Reiseberichte und verfolge im Internet verschiedene Reiseblogs.

Anfang 2011 stieß ich auf den Blog von zwei Hamburgern: Johanna und Andreas waren kurz davor zu ihrer Weltreise mit dem Rad aufzubrechen. Ihre ersten Blogposts wirkten auf mich sympathisch und ihr Fotostil gefiel mir. Somit verfolgte ich ihren Start in Hamburg zu ihrer Rad-Weltreise und nach den ersten Berichten entlang der Elbe garniert mit fotografischen Eindrücken vom Elbsandsteingebirge konnte ich nicht mehr vom Blog cycle-the-world.de lassen. Fortan war ich ihr virtueller Reisebegleiter, verfolgte ihre Erlebnisse und Abenteuer durch die unterschiedlichsten Länder.

Ihre Reise führte sie durch den nahen Osten, vorbei am Schwarzen und Kaspischen Meer. Durch den Iran, Usbekistan und Kirgisistan radelten sie nach Asien bis nach Singapur. Von dort ging es mit dem Flieger nach Argentinien, durch die Anden bis nach Peru. Ein weiterer Flug brachte die beiden an die Westküste Amerikas, welche sie von Nord nach Süd runterradelten. Nach einem weiteren Flug setzten sie ihre gemeinsame Reise wieder in Spanien fort und waren schließlich nach über 600 Tagen und 28.000 mit Muskelkraft bewältigten Kilometern zurück in Deutschland.

Ich hatte gehofft, dass die Beiden einen Vortrag über ihre Rad-Weltreise machen würden und als ich endlich Gewissheit hatte, habe ich dem Augenblick entgegengefiebert wann ich sie endlich in der Globetrotter Filiale in Frankfurt real und live erleben würde. Am vergangenen Donnerstagabend war es dann endlich soweit: Johanna und Andreas standen vorne und erzählten von den Erlebnissen ihrer Weltreise.
Auch wenn ich ihre Erlebnisse durch das Verfolgen ihres Blogs bereits kannte, hing ich gespannt an ihren Lippen. Es ist etwas ganz anderes, wenn man sich völlig auf die Fotos konzentrieren kann und das Erlebte dazu erzählt bekommt. Ergänzt durch den ein oder anderen Kommentar, der nicht im Blog zu finden war. Einer Stimme lauscht, die emotional das Erlebte wiedergibt. Bereichert wurde der Vortrag von Cycle-The-World durch zahlreiche Videos, die derart nur vereinzelt auf ihrem Blog zu finden waren.
Fazit: auch wenn ich viele Fotos und viele Erlebnisse bereits kannte, war es ein interessanter und spannender Vortrag.
Wer ihre Radweltreise erlesen möchte kann dies auf ihrem Blog www.cycle-the-world.de tun oder besucht ihren Vortrag.
Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

3 Responses

  1. Einfach bewusst
    | Antworten

    Hallo Thomas,

    bin gerade durch Deinen Kommentar auf meinem Blog auf Deinen Blog gestoßen (war das ein verständlicher Satz ;-)?). Sehr schönen Fotos!

    Bin selbst 2006/2007 eineinhalb Jahre und 20.000 Kilometer um die Welt geradelt. Deswegen bin ich natürlich immer an solchen Touren interessiert!

    Und wann fährt Du los ;-)?

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

    • Thomas
      | Antworten

      Klar war dein Satz verständlich! :-)

      Solch eine weltumspannende Radtour ist nichts für mich. Es würde mir absolut keinen Spaß machen auf stark befahrenen Straßen neben Autos radeln zu müssen.
      Wenn Du an solchen Touren interessiert bist dann klick dich mal bei Cycle the World rein oder aber schau bei Walter vorbei: http://www.radtraum.de

  2. nico
    | Antworten

    Was ein Zufall! Auch ich habe die beiden 12 Monate im Internet begleitet. Leider war es mir terminlich damals nicht möglich bei dem Vortrag in Frankfurt/Main dabei zu sein… :(

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