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Unser tasmanisches Lieblingstier

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Denkt man an Tasmanien, kommt einem oft als erstes der Tasmanischen Teufel (Beutelteufel) oder aber der bereits ausgestorbene Tasmanische Tiger (Beutelwolf) in den Sinn. Manch einer erinnert sich vielleicht noch aus der Schulzeit an das Schnabeltier, welches Eier legt und trotzdem seinen Nachwuchs säugt.

Doch wenige wissen vermutlich, dass zu diesen sogenannten Ursäugern oder Kloakentieren nicht nur das Schnabeltier sondern auch der Ameisenigel gehört. Dieser bekommt keinen lebenden Nachwuchs, sondern legt Eier. Zitzen, wie sie die meisten Säugetiere besitzen, fehlen diesen Tieren. Stattdessen wird Milch über Drüsen in ein sogenanntes Milchdrüsenfeld abgegeben und dort von den Jungen aufgeleckt.

The Echidna – A shy but cute animal from Thomas Guthmann on Vimeo.

Wir begegneten diesem äußerst putzigen Tier viele Male auf unserer Reise durch Tasmanien. Zum ersten Mal sahen wir es auf der Tageswanderung zum Cape Raoul. Danach war es unser täglicher Begleiter, den man oft am Straßenrand nach Ameisen schnüffeln sieht. Angst hat der Ameisenigel dabei wenig, ist er vor den Ameisenbissen doch durch sein dickes Fell geschützte. Auch vor uns brauchte er nicht wirklich Angst zu haben, denn fühlt er sich bedrängt, buddelt er den weichen Bauch dank seiner großen Krallen einfach ruckzuck ein, rollt sich in dieser Kuhle zusammen und präsentiert seine beeindruckenden Stacheln, die sich zwischen seinem weichen Fell verbergen. So traut sich sicher keiner an diese gut bewehrte Kugel! Wenn alle Gefahr gebannt ist trottet er gemütlich im Passgang seines Weges und schleckt weiter Ameisen mit seiner bis zu 18cm (!!!) langen Zunge.

Wir haben uns von Anfang an in dieses drollige Tier verliebt und freuten uns jedes Mal, wenn es unseren Weg kreutzte.

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Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

One Response

  1. Markus
    | Antworten

    Danke für das Video!

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