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Island – Raue Schönheit südlich des Polarkreises

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9 Tage sind wir mittlerweile in Island unterwegs. Leider waren nur die ersten zwei Tage mit Sonne versehen. Seitdem regnet es nahezu ohne Pause und meistens waagerecht. Bei Temperaturen beständig unter der 10-Grad-Marke und Winden, die selbst einen Patagonier ins Straucheln bringen, nicht gerade ein Zuckerschlecken. Nichtsdestotrotz sind wir guter Dinge und wir freuen uns mit dem eigenen Auto durch Island reisen zu können.

So sind die nordischen Länder nunmal: rau, aber dennoch geprägt von Schönheit. Aufgrund des Wetters vergeht kein Autokilometer, an dem wir nicht an einem Wasserfall vorbei kommen. Unzählige kleine und größere Fälle stürzen sich überall von den noch schneebedeckten Gipfeln ins Tal. Oftmals ist der Wind so stark, dass die Wasserfälle zerstäubt werden oder entgegen der Schwerkraft nach oben geweht werden.

Die kühlen Temperaturen führen auch dazu, das der isländische Frühling noch in den Kinderschuhen steckt. Die Bäume fangen langsam an zarte, grüne Knospen zu bekommen und hier und da blühen bereits – oder erst – die Osterglocken in den Gärten. Viele Wiesen zeigen sich dagegen bereits saftig grün und gerade in der schwarzen Lavalandschaft ist dies ein toller Kontrast.

Es ist schön unabhängig mit dem eigenen Auto unterwegs sein zu können. In dem eigenen Tempo dieses raue aber einmalig schöne Land zu entdecken. Einen gemütlichen Rückzugsort zu haben wenn es draußen kalt und regnerisch ist oder die Sicherheit metallener Wände zu haben wenn ein heftiger Sturm über das Land zieht, der Zelt davonfliegen ließ und Wiesen in eine Seenlandschaft verwandelte.

Island ein Sturm zieht auf
Ein heftiger Sturm zieht auf

In den nächsten Wochen wollen wir die Westfjorde gemütlich entdecken und auf unserer weiteren Reise durch Islands Norden miterleben, wie die Insel langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht.

Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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