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Gedanken während einer Weltreise – neue Serie

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Wann hast Du das letzte Mal frei und unbeschwert deinen Gedanken nachhängen können. Wann hast Du das letzte Mal nicht Probleme der Arbeit gewälzt, sondern über das Geschehen auf der Welt nachgedacht oder einen romantischen Tagtraum gehabt? Wann hast Du dich das letzte Mal an deine Kindheit erinnert, an ein intensives Erlebnis aus längst vergangener Zeit?

Unser Weltreise-Alltag ist simpel gestrickt und ohne den Zivilisationsstress, welcher einen zuhause im Alltag verfolgt, wir haben einen freien und klaren Kopf. Hier gibt es keine Arbeit, die einem am Feierabend noch beschäftigt oder wegen der man am Abend nur noch „Nichts tun“ will, da man ausgebrannt ist. Hier gibt es keinen Fernseher, der einem mit seichter Unterhaltung schnell ablenkt und Stunden seines Tages raubt. Auch müssen wir kaum mehr Alltagsprobleme lösen als für Essen zu sorgen und einen Schlafplatz zu finden. Damit sind wir privilegiert, denn Zeit ist schließlich etwas kostbares, die man sich leider nicht wie das neue iPhone kaufen kann. Wir denken viel und können dies unbeschwert und ohne äußeren Stress tun. Der Kopf wird freier und man kann in neuen Wegen denken und Dinge hinterfragen. Ich hatte noch nie so viele Ideen im Kopf, fühle mich kreativ, erinnere mich an meine Kindheit, habe einen Tagtraum wenn ich bei einer Wanderung in der Sonne liege.

Unser klarer Kopf hat allerdings auch einen Nachteil: wir sind empfänglicher als zu Hause für Probleme der Welt. Wann hast Du dich zuletzt gefragt, was die Konsequenz für den Planeten, die Menschheit ist, dass Du Auto fährst? Wann hast Du dir zuletzt bewusst vor Augen geführt wo das Stück Fleisch, welches auf deinem Teller liegt herkommt bzw. was die globalen Konsequenzen sind für dessen Produktion? Wo Milch herkommt weiß wohl jeder aber was muss bewerkstelligt werden, dass es sie überhaupt gibt? Was ist der Preis, den Menschen zahlen, dass Du eine Jeans trägst bzw. diese Zeilen auf einem Notebook liest?

Richtig! Genau wie Du haben wir darüber zu Hause nicht umfassend nachgedacht. Wir waren uns der umfangreichen Tragweite unseres Lebensstils nicht bewusst, da – wie bereits in „ein halbes Jahr auf Weltreise“ geschrieben – andere Oberflächlichkeiten die Oberhand haben wie z.B. das iOS Update bringt mein iPhone zum Absturz, die Bahn hat schon wieder Verspätung, DSDS beginnt in 10 min aber ich muss noch einkaufen, etc.

Mit unserer neuen Serie

„Gedanken während einer Weltreise“

wollen wir euch an unseren Gedanken – sei es schönen, traurigen, kritischen, nachdenklichen – teilhaben lassen. Denn wir sind nicht im Urlaub und schreiben nicht nur Reisegeschichten. Wir lernen täglich neue Dinge, eignen uns neues Wissen an.

Damit auch ihr einigermaßen den Kopf frei habt, werden neue Artikel der Serie immer Sonntagmorgens online gehen. Alle paar Wochen ein Artikel, immer dann wenn wir der Meinung sind, wir haben unsere Gedanken gut in digitalen Bits und Bytes zum Ausdruck gebracht.

Natürlich dürft ihr uns dann auch gerne eure persönliche Meinung in den Kommentaren mitteilen! In diesem Sinne: wir lesen uns Sonntagmorgen.

Hast Du einen Beitrag verpasst kannst Du unsere bisherigen Gedanken hier nachlesen.

 

Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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