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Der Küste entgegen

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Vor nicht allzu langer Zeit beendeten wir unsere Reise ‚gen Osten, dem Sonnenaufgang entgegen, und machten uns auf immer Richtung Westen.

Nach einem Meer aus Gras führte uns unser Weg zurück durch die Berge zur Westküste Kanadas und bis nach Vancouver Island.

Nach all der unerträglichen und vor allem ungewöhnlichen Hitze im Landesinnere, fanden wir uns nun in den dichten Wäldern von Vancouver Island wieder, die von tiefhängenden Wolken durchzogen wurden. Überall wuchsen Farne zwischen den mächtigen Baumstämmen und Flechten hingen wie Lametta von den Ästen.

Es war ein ruhiges und einzigartiges Paradies, welches wir hier auf Vancouver Island im Westen Kanadas fanden. Wir sahen Weißkopfseeadlern beim Fischen zu. Beobachteten Bären, die mit ihren Jungen spielten und Wale, welche majestätisch an uns vorbei tauchten. Es war die richtige Entscheidung auf Freunde zu hören und für den Norden von Vancouver Island zwischen Telegraph Cove und Port Hardy ein paar Tage einzuplanen.

Wir werden diesen einmaligen Ort, den westlichsten Punkt unsere Reise durch Kanada, nicht vergessen. Gleichzeitig erzeugte er auch eine große Vorfreude auf den hohen Norden, der nun folgen soll. Was uns wohl in Alaska alles erwarten wird? Welche Tiere wir wohl entdecken können? Überhaupt freuen wir uns tierisch auf unsere Reise nach Alaska. Denn auf dem Weg dorthin queren wir den Yukon und werden 1500 Meilen auf dem legendären Alaska Highway von Dawson Creek bis nach Fairbanks zurücklegen. In unserer Vorfreude malen wir uns aus, dass die Landschaft immer rauer wird und die Zeichen der Zivilisation immer dünner werden. Nachdem wir unzählige Weißkopfseeadler in Port Hardy beobachten konnten und auch insgesamt 8 Grizzlys im Knight Inlet sahen hoffen wir natürlich, dass unsere Wildtierbeobachtungen zunehmen, je weiter wir in den Norden vordringen.

Wir hoffen, auch Du bist genauso auf unsere weitere Reise gespannt.


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Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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