Sternenführung im Dead Horse Point State Park

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Auf dem Weg zum Canyonlands National Park gibt es eine Abzweigung zum Dead Horse Point State Park. Daher nutzten wir die Gelegenheit und statteten dem Park ebenfalls einen Besuch ab. Wir waren sowieso schon sehr früh auf den Beinen gewesen, wollten wir doch einen der begehrten Plätze ergattern, um den Sonnenaufgang am Mesa Arch zu fotografieren! Wie sich herrausstellen sollte, war unser Timing dabei perfekt gewesen, sowohl für den Sonnenaufgang als auch für den Besuch im State Park, denn im Besucherzentrum am Eingang des Parks erfuhren wir, dass die Ranger heute Abend eine Sternenführung gaben. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! So verbrachten wir den Tag im Dead Horse Point State Park.

Mesa Arch Canyonlands Nationalpark
Sonnenaufgang Mesa Arch im Canyonlands Nationalpark

Der State Park ist gerade einmal 21,7 km2 groß und liegt unweit des Canyonlands National Parks im Bundesstaat Utah. Seinen Namen erhielt der Park durch die frühere Nutzung als natürliche Pferdekoppel, denn dank der steilen Klippen konnten hier die Pferde nicht entkommen. So konnten die Cowboys in Ruhe die besten Pferde aussortieren und mitnehmen und der Rest wurde einfach zurückgelassen und war so aufgrund von Wasser- und Futtermangel dem Tode geweiht. Daher „Dead Horse Point“ – der Platz der toten Pferde. Das Highlight des Parks ist ein 1731 m hoch gelegener Aussichtspunkt, von dem man den 600 m tiefer gelegenen Colorado Fluss bewundern kann, wie er hier in einer 180° Schleife sich durch das Gestein gefressen hat.

Dead Horse Point State Park
Vom Aussichtspunkt kann man die zerklüftete Landschaft gut erkennen

Trotz der Hitze ließen wir uns dieses Highlight nicht entgehen. Doch als die Sonne sich ihrem höchsten Stand näherte und die sengende Mittagshitze unerbittlich auf uns nieder brannte, suchten wir uns ein mehr oder weniger schattiges Plätzchen und hielten ausgiebig Siesta. Zum Glück gab es nahe des Aussichtspunktes ein wunderbares Picknickareal, das uns sehr gute Dienste leistet. So genossen wir den faulen Tag und warteten, dass der Abend sich langsam herab sengte. Den Aussichtspunkt nutzten wir als tolle Kulisse für unser Abendbrot und machten uns danach auf den Weg für die Sternentour mit den Rangern.

Dead Horse Point State Park
Ein schattiges Plätzchen

Diese hatten sich bereits auf dem Parkplatz vor dem Besucherzentrum mit sechs großen Teleskopen aufgebaut. Zuerst zeigten sie uns Sterne und Sternenbilder am nächtlichen Himmel. Als sich endgültig die schwarze, sternenklare Nacht über uns legte, suchten die Ranger mit den Teleskopen die verschiedensten Himmelskörper und man konnte durch alle Teleskope schauen. Wir sahen ferne Galaxien, Nebel, Cluster und Planeten. Die Ranger gaben sich sehr viel Mühe beim Zeigen und Erklären und es war eine sehr schöne und informative Veranstaltung – und auch noch völlig kostenfrei!

Dead Horse Point State Park
Fantastischer Sternenhimmel mit Milchstraße

Glücklich und zufrieden fuhren wir so nach einem langen und wirklich tollen Tag zurück zum Canyonlands Nationalpark zu unserem Nachtlager. Trotz des langen Tages waren wir am nächsten Tag wieder früh auf den Beinen, denn wir wollten erneut den Sonnenaufgang erleben.

Dead Horse Point State Park
Herrlicher Sonnenaufgang
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Bereits seit früher Kindheit interessieren mich Reise- und Naturdokumentationen. Ich mag es die Welt zu entdecken, in ferne Länder zu reisen und in unsere Natur mit all meinen Sinnen einzutauchen.

Eine Antwort

  1. Oli
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    Hey,
    eine Wahninnsfoto von dem von dem Sonnenaufgang Mesa Arch. VG

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