Mit Gunnar nördlich des Polarkreis

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Auf unserer Weltreise liebten wir es, unabhängig und flexibel unterwegs sein zu können. Nach zwei regenreichen Monaten in Tasmanien, in denen wir im Zelt wohnten, lernten wir in Neuseeland den Luxus eines kleinen Campers zu schätzen. Daher stand schnell für uns fest: auch in Nordamerika wollten wir mit dem eigenen Auto unterwegs sein und wir kauften uns in Vancouver (Kanada) einen gebrauchten Dodge Grand Caravan, welchen wir zu unserem fahrbaren Zuhause ausbauten. Genau diese fehlende Flexibiltät und Unabhängigkeit führte später dazu, dass wir unseren Aufenthalt in Südamerika nicht so recht genießen konnten, wie wir es uns gewünscht hätten. Daher brachen wir unseren Aufenthalt ab und reisten nach Hause, wo wir zügig unseren VW Caddy Maxi umbauten. Unser Roadtrip-Abenteuer mit dem eigenen Campervan durch Skandinavien und Nordeuropa nördlich des Polarkreises begann.

Roadtrip Nordeuropa Skandinavien Island Caddy
Ein Regenbogen für Gunnar

Zuerst ging es nach Island, welches wir einmal vollständig umrundeten – und damit meine ich nicht einfach nur die Ringstraße abzufahren, sondern die gesamte Peripherie, egal wie holprig die Straße auch war! Nun ja, jedenfalls solange sie Gunnar, so tauften wir unser Auto, auch gefahrlos befahren konnte. Dann ging es weiter nach Finnland, doch hier hielten wir es dank der Myriaden an Mücken nicht lange aus. So erreichten wir das nordöstlichste Ende Norwegens und waren nur noch einen Steinwurf von Russland entfernt. Ab hier startete unser langsamer Rückweg in die Heimat. Natürlich nicht in direkter Linie! Zu viel gab es noch zu sehen, wie das Nordkap, Senja, die Lofoten oder auch die Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark LINK, um nur einige Stationen zu nennen. Mehr über unsere Abenteur im hohen Norden könnt ihr übrigens hier finden.

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Geht es noch idyllischer?

In all dieser Zeit war Gunnar immer ein treuer Begleiter, der ohne Probleme uns selbst über die unwegsamste F-Piste ans Ziel brachte. Er hielt uns trocken, wenn es draußen wie aus Eimern schüttete und war unsere Festung, wenn der Wind so stark wehte, dass es die großen Wohnmobile von den Straßen fegte. Dank Gunnar hatten wir unser gemütliches Zuhause immer dabei und die Freiheit, jeden noch so abgelegenen Ort in unserem eigenen Tempo zu erreichen!

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Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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