Caddy Maxi Umbau zum CamperVan – Gunnar 2.0 – Heute: erste Gedanken

with 20 Kommentare

Zwei Mal haben wir bereits ein Auto zum Campingmobil ausgebaut. Jedes Mal hat uns diese Arbeit großen Spaß bereitet und unsere kleinen Sleepervans leisteten uns immer gute Dienste. Doch waren beide Ausbauten nicht perfekt. Nun sind wir bereits seit einigen Monaten wieder zurück von unserer Weltreise und wollen unseren VW Caddy Maxi ein (hoffentlich) letztes Mal zum Camper umbauen. Wie genau unser VW Caddy Maxi dabei zum CamperVan wird, was wir für Erfahrungen sammeln, welches Material wir verwenden, was machbar ist und was nicht, wollen wir in einer mehrteiligen Artikelserie niederschreiben.

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie zum Umbau unseres Caddy Maxi zum Camper:

01. Erste Gedanken
02. Bessere Durchlüftung und Mückenschutz
03. Planung (noch nicht veröffentlicht)
04. Zweite Batterie (noch nicht veröffentlicht)
05. Blickdicht – dunkle Scheiben und Gardinen (noch nicht veröffentlicht)
06. Der Umbau (noch nicht veröffentlicht)
07. Praxistest (noch nicht veröffentlicht)

Im heutigen Auftakt zu unserem CamperVan 2.0 Ausbau des Caddy Maxi geht es darum, was wir aus der Vergangenheit gelernt haben.

688 Tage waren wir unterwegs. Knapp zwei Jahre voller Spaß, Abenteuer und neuer Erlebnisse. Es war eine sehr lehrreiche Zeit in vielerlei Hinsicht. Wir haben für uns festgestellt, dass wir am liebsten unabhängig unterwegs sind. Öffentliche Verkehrsmittel, auf die wir z.B. in Südamerika angewiesen waren, sind nicht unsere Art zu reisen. Wir sind gerne draußen in der Natur. Mit Großstädten, wie z.B. Singapur, kann man uns nicht langfristig locken. Daher hat sich das Auto als perfekte Fortbewegungs- und Schlafmöglichkeit herauskristallisiert. Damit sind wir flexibel, können all unsere geliebte Wanderausrüstung dabei haben und vor allem haben wir unser eigenes Bett immer dabei. Sauber, bequem, ohne nervige andere Schnarcher etc.

In Nordamerika, genauer gesagt in Vancouver, BC (Kanada), kauften wir einen Dodge Grand Caravan und bauten diesen aus. Wer sich für den Autokauf in Kanada interessiert, dem empfehle ich übrigens diesen Artikel. Es war der erste Autoausbau unseres Lebens und er wurde richtig gut. Ich weiß, Eigenlob stinkt aber er war es wirklich! Wir bauten uns ein Bett, welches sich mit zwei Handgriffen in eine Couch mit Tisch/Fußbank umbauen ließ. Wenn das mal nicht voll cool ist, weiß ich auch nicht. Wer sich für diesen Ausbau genauer interessiert, der findet unsere Pläne dazu in diesem Artikel.

Der Ausbau des Dodge war gut, doch leider nicht perfekt für uns. Selten nutzten wir die Couch-Funktion, denn bei gutem Wetter wollten wir draußen sitzen und bei schlechtem Wetter war uns der Umbau zu umständlich. Nicht weil es zu schwer ging, sondern weil wir einfach zu viel Gepäck dabei hatten, was immer irgendwie im Weg war. Schließlich hatten wir alles dabei um zwei Jahre lang reisen und wandern zu können PLUS all dem neuen Kram für das autarke Leben im Auto, sprich Wasser, viel Essen, einen großen Kocher und Campingstühle. Für einen Campingtisch gab es keinen Platz und selbiger fehlte uns oft, vor allem, da wir ja auch im Auto keine richtige Sitz- und Kochmöglichkeit hatten.

VW Caddy Maxi CamperVan SleeperVan Bett
Unser Bett im Caddy

Für unsere Reise durch Island und Nordskandinavien nutzten wir unseren VW Caddy Maxi. Aus Zeitmangel sparten wir uns umfangreiche Ausbauten. Es gab ein stabiles Bett und viel Stauraum für unser Zeug. Wieder hatten wir zwar zwei Campingstühle aber erneut keinen Tisch oder Kochplatz im Auto. Erst später erfuhren wir, dass es auch rollbare Campingtische gibt! Nun ja, nächstes Mal. So waren wir entweder auf öffentliche Bänke oder unsere Stau-Kisten als Tischersatz angewiesen. Das ging die meiste Zeit auch. Nur bei Regen war es problematisch und wer die nördlichen Gefilde kennt, der weiß, dass es hier öfter regnen kann. An solchen Tagen hatten wir drei Optionen:
1. Einen überdachten Tisch finden – was es selten gab.
2. Im Regen kochen – was teilweise einfach dank starkem Regen und/oder Wind nicht möglich war.
3. Die Küche blieb kalt und es gab Brot oder ähnliches.
Somit war uns eines klar: unser nächster Ausbau – wir bezeichnen diesen gerne als Gunnar 2.0 – muss eine Sitz- und Kochmöglichkeit besitzen, die auch an Regentagen praktikabel ist, denn nur weil es mehrere Tage regnet kann die Küche ja nicht beständig kalt bleiben, nicht wahr?

Der neue Ausbau unseres Caddy Maxi soll perfekt werden. In jeder Hinsicht. Vor allem praktikabel, hochwertig und an unsere Ansprüche angepasst. Das ist unser Ziel. Zur Inspiration und auf der Suche nach Ideen haben wir viel im Internet gestöbert. Wir haben diskutiert, was wir brauchen und was nicht und langsam entsteht ein erster Plan in unserem Kopf, der sich wie folgt zusammenfassen lässt:

  1. Wir wollen auch für längere Zeit autark sein können. Dafür haben wir uns bei zwei Crowdfunding-Aktionen Batterien gekauft. Die Batterien verfügen über 22 bzw. 48 Ah bei 100 bzw. 250 Watt. USB Anschlüsse und normale Stromstecker sind vorhanden. Beide Lithium-Batterien sollen sich über verschiedenste Stromquellen (Stromnetz, 12 V im Auto & Solar) laden lassen und wiegen weniger als 1 kg. Ob dies alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, können wir allerdings erst testen, wenn die Batterien irgendwann mal geliefert werden. Auf schwere, mehr als 10 kg wiegende Monster haben wir keine Lust.
  2. Wir benötigen eine Sitzmöglichkeit mit Tisch IM Auto – und damit meine ich nicht die Vordersitze, denn dort zu essen ist nicht so bequem, glaubt mir. Wir tendieren bisher zu einem U-förmigen Ausbau. So könnte in der Mitte ein Tisch sein, der eingefahren werden kann und für die Nacht als „Lattenrost“ dient.
  3. Der U-förmige Ausbau benötigt eine klappbare Einstiegsöffnung an einer der Schiebetüren, denn wir wollen nicht nur über den Kofferraum reinkrabbeln müssen. Des Weiteren muss es möglich sein bei Starkregen schnell von den Sitzen nach hinten zu kommen.
  4. Wir brauchen viel Stauraum, vornehmlich unter dem Bett. Schließlich muss unser Wanderequipment immer mit!
  5. Wir wollen 20 L Wasser dabei haben können.
  6. Auch für Campingstühle und einen rollbaren Campingtisch (wir sind ja lernfähig) sollte Platz sein, denn bei schönem Wetter kocht und sitzt es sich doch am besten draußen.
  7. Bessere Ventilation und Mückenschutz – am besten über die hinteren seitlichen Schiebefenster.
  8. kleine Heizung, Heinzgebläse oder was auch immer, das sich über die Batterie versorgen lässt, wenn es mal wieder beständig um die null Grad im Auto ist und wir wieder mit Kerzen „heizen“ müssten.
  9. Die gesamte Konstruktion muss leicht und stabil sein und sich jederzeit einfach wieder entnehmen lassen, denn wir sind ja nicht immer auf Achse und das Auto muss alltagstauglich bleiben.

Wie ihr seht sind erste Überlegungen bereits erfolgt. Sobald das Wetter etwas ansprechender ist – bei Minusgraden macht draußen schrauben und bohren doch etwas weniger Spaß – wird es losgehen. Vielleicht stellen wir auch erstmal ein Papier-Modell oder so auf die Beine … Wer weiß … Natürlich werden wir Euch hier auf dem Laufenden halten und berichten, wie der Ausbau genau aussehen soll und ob alles gut geklappt hat. Aus diesem Grund wird es im nächsten Artikel über die genaue Planung (inkl. Skizzen) des Umbaus gehen und für welches Holz wir uns entschieden haben.

Falls ihr bereits euer Traumauto ausgebaut oder Fehlversuche hinter Euch habt, dann berichtet uns doch von euren Erfahrungen und helft uns so unser Traummobil zu erschaffen! Wir würden uns freuen von Euch zu lesen!

Verfolgen Manuela:

Bereits seit früher Kindheit interessieren mich Reise- und Naturdokumentationen. Ich mag es die Welt zu entdecken, in ferne Länder zu reisen und in unsere Natur mit all meinen Sinnen einzutauchen.

20 Antworten

  1. Hartmut
    | Antworten

    Bin schon sehr gespannt auf euren Ausbau und werde ihn mit großem Interesse verfolgen.
    LG
    Hartmut

  2. Heidi Lange
    | Antworten

    Hallo, ja so schade das ihr noch nicht fertig damit seid 🙂 Wir sind auch gerade bei Überlegungen wie wir unseren Caddy gestalten werden – der kommt in einem Monat und wir haben schon gaaaanz viel gesehen und recherchiert.
    Deine erste schnelle Variante ist auch super, aber wir brauchen auch mehr Stauraum und fahren noch mit einem großen Hund 🙂 Wir haben erst gestern eine geniale Idee gesehen – leider nur als Bild, aber das kommt bei uns auf alle Fälle in die nähere Auswahl. Das ist der Hammer und so anders gedacht!
    https://www.youtube.com/watch?v=XSSR6nzCz0k
    Und noch ganz cool: https://www.youtube.com/watch?v=vg2EBS_hq98
    Vielleicht könnt ihr ja mit was einfließen lassen oder könnt was gebrauchen – wir müssen jedenfalls ende Mai fertig sein – da wir dann hoch bis Schottland wollen – weiterhin viel Spaß und VG Heidi

    • Thomas
      | Antworten

      Hallo Heidi,
      ja viel gesehen und recherchiert haben wir auch bisher. Doch so richtig war nicht das Perfekte für uns dabei. Daher müssen wir wirklich endlich mal in die nächste Phase des Caddy Ausbaus übergehen, damit rechtzeitig zum guten Wetter alles fertig ist.
      Die beiden Ideen von Dir sprechen uns nicht so an. Bei der ersten Idee frage ich mich: wo lagert man all den Kram, der nicht in die Kisten kommt? Bettzeug? Rucksäcke? Jacken? All das nimmt irgendwo dann viel Raum weg und jeder Umbau – von Tag zu Nacht oder wenn man irgendwo ran muss – wird eine ganz schöne Räumerei.
      Bei Numero zwei verschenkt man einfach zuviel Platz durch die zweite Sitzreihe. Außer ihr benötigt diese für den Hund? Aber da würden wir kaum alles unterbekommen. 🙂

      Trotzdem danke für die Links, denn neue Anregungen sind immer gerne gesehen! Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg bei Eurem Umbau und wenn ihr fertig damit seid, dann schick doch mal ein Bild, denn dann würden wir Euer Schmuckstück gerne einmal sehen.

      Viele Grüße
      Thomas und Manuela

  3. Axel Busch
    | Antworten

    Bin sehr gespannt auf weitere Ausbaupläne… Wir suchen noch Anregungen und Erfahrungen die andere schon gemacht haben um das Rad nicht neu erfinden zu müssen (was wir eh nicht besser hinkriegen würden)
    Würdet ihr verraten, was das für Batterien sind? 22ah bei 1kg klingt sehr interessant, wenn man es mit blei Akkus vergleicht :O

    • Thomas
      | Antworten

      Hallo Axel,

      danke für deinen Kommentar.

      Wir haben noch keine Details zu den Batterien geschrieben, welche wir planen zu verwenden, da wir diese noch nicht haben und nichts testen konnten.
      Wir haben uns den Omnicharge und Plug zugelegt. Aber ob sie halten was sie versprechen wissen wir nicht.

      Viele Grüße

      Thomas

  4. Axel Busch
    | Antworten

    Cool, vielen Dank!
    Dann bin ich gespannt auf eure weiteren Ausbaubeschreibungen

    Gruß
    Axel

  5. Stefan
    | Antworten

    Haben gerade einen Nissan NV200 von Zooom mit Schlafdach, Luftstandhwizung und Drehsitzen versehen lassen. Alter Doblo BJ 2006 hatte Motorschaden nach 10 Jahren und 200tkm. Aber mit dem klassischen Klappkistenbett und Auflagen zwischen Amarturenbrett und Vordersitzen haben wir es problemlos 9 Jahre und inzwischen 7 und 4 Jahren alten Kindern gut durch unsere Reisen geschafft. Das neue Zooom Dach hat noch eine sünne flexible 100 Wp Solarzelle, die die Starterbatterie lädt. Nach Zoooms Erfahrung läuft die Kompressorkühlbox damit immer durch. Wir haben sie nur wegen der 20-70 Watt der Webasto Heizung.

  6. Axel Elschenbroich
    | Antworten

    Im Caddy aufrecht sitzen zu wollen und gleichzeitig viel Stauraum zu haben, ist ein Widerspruch. Der Caddy ist zu niedrig. Ein aufrecht sitzender Mensch ist ca. 85 cm hoch; Innenhöhe minus Dicke der Bettauflage minus Holzdicke …. da bleiben dann weniger als 30 cm Stauraumhöhe. Besser ist es, die Sitze mit Drehkonsolen auszustatten und die Liegefläche knapp unter der Fensterunterkannte zu positionieren. Das hat zudem der Vorteil, dass das Bett breiter wird, da die Radhäuser nicht mehr stören.
    Stauraum gewinnt man natürlich erst recht, wenn man die Sitzbank für den Urlaub ausbaut.

    • Manuela
      | Antworten

      Hallo Axel,

      klar hast Du recht, dass es – was Stauraum und Sitzkomfort angeht – bestimmt bessere Lösungen gibt als einen Caddy. Dann muss man sich eben einen Bus oder Wohnmobil zulegen. Wer einen Caddy kauft, der, so denke ich, sucht den Kompromiss – zwischen Komfort und Stauraum und zwischen Alltagswagen und Wohnmobil.
      Trotzalledem sehen wir es nicht als Widerspruch an „viel“ Stauraum im Caddy haben zu wollen und aufrecht sitzen zu können. Denn die persönliche Frage ist hier: was ist „viel“?
      Nach unserer 5-monatigen Reise durch Nordeuropa haben wir festgestellt, dass der Stauraum, welcher unter unserem 32 cm hohen Bett ist, für uns vollkommen ausreicht (trotz eingebauter Rückbank) und für uns damit eben „viel“ ist. Wir hatten alles dabei zum Kochen, Leben und mehrtägigen Wandern.
      Selbst mit mehreren Isomatten als Matratzen auf dem Bett haben wir noch immer genug Freiraum, um auf dem Bett sitzen zu können. Aber das hängt natürlich von den eigenen Maßen ab 😉
      Auch den Vorteil der von Dir erwähnten breiteren Liegefläche benötigen wir nicht, denn wir mögen die ganzen kleinen Fächer für den Kleinkram und das Bett reichte platzmässig dicke für uns zwei. Außerdem wollen wir nicht in das Auto „hineinkriechen“ müssen, wenn Du verstehst was ich meine.

      Stattdessen wollen wir einen Tisch im Inneren haben wenn es – wie bei unserer 5-monatigen Reise – mal wieder tagelang regnet. Denn ein trockenes Plätzchen zum Essen oder Sitzen ist dann Gold wert. Klar erreicht man dies auch mit den Drehsitzen aber das Geld wollen wir uns gerne sparen.

      Den von Dir angemerkten Ausbau der Rückbank haben wir für unseren zukünftigen Ausbau natürlich eingeplant. Damals dachten wir, wir könnten sie vielleicht gebrauchen, wenn wir andere Personen mitnehmen wollen.

      Hast Du denn auch einen ausgebauten Caddy?

      Viele Grüße

  7. Axel Elschenbroich
    | Antworten

    Nein ich habe noch keinen Caddy; habe aber detaillierte Pläne für den Ausbau eines Caddy Maxi.

    Wenn man Fahrer und Beifahrersitz mit Drehkonsolen ausstattet (Zooom GmbH (Habe ich nichts mit zu tun!)) ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für einen Grundriss. Den Komfort, den diese Sitze auch an einem längerem Regentag bieten, kann man nicht durch irgendwelche Kisten und Kästen, die ma im Kofferraum verbaut erzielen.

    Es gibt natürlich die unterschiedlichsten Vorstellungen, welchen Komfort ein solches Reisemobil bieten sollte. Meine Vorstellung: Eine Kompressorkühlbox (60 L x 38 H x 35 B) muss jederzeit erreichbar sein. Es sollte ein Kocher für das Erhitzen von Wasser und Suppen vorhanden sein. Zwei Stühle und ein Tisch sollten an Bord sein. Es sollte eine 2-Tage Elektro-Autarkie gewährleistet sein. Ein porta potti fürs nächtliche Bedürfnis sollte im Wagen nutzbar sein.

    Diese „Forderungen“ sprechen gegen eine dauerhafte Verbauung des „Kofferraums“ hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz mit einer starren Liegefläche. Wenn man den Fahrer- und den Beifahrersitz zudem als DIE Sitzplätze im Fahrzeug ertüchtigt (durch die Drehkonsolen), kann man die Liegefläche „hochlegen“ und gewinnt enorm an Stauraum.

  8. Markus Rieger
    | Antworten

    Ich fahre mit meinem Hund gelegentlich auf Hundeausstellungen. Immer Hotels sind da auf Dauer Teuer.

    Da ich auch einen Caddy Maxi Style habe, war ich von eurem Ausbau ziemlich begeistert.

    Allerdings habe ich noch eine Frage: die 2er-Sitzbank hinten habt ihr komplett ausgebaut und die mittlere als „Unterlage“ für die Bettfläche genutzt??

    Habt ihr den Unterbau im Kofferraum NUR reingestellt oder die vorhandenen Befestigungspunkte der hinteren Sitzreihe genutzt?? Falls ersteres, wie habt ihr das ganze dann befestigt ??

    Vielleicht habe ich es auch nur übersehen, aber habt ihr irgendwo eine Anleitung für den Zusammenbau gepostet?? Ich frage so ungeschickt, da ich es mir gerade nicht vorstellen kann, vor allem mit den Scharnieren für die Liegefläche.

    Ich vermute, dass in meinem „Umbau“ dann noch mein halbes EDV-Equipment untergebracht ist. 🙂

    Gruß Markus

    • Manuela
      | Antworten

      Hallo Markus,

      die hinterste Rückbank haben wir für diesen Ausbau komplett rausgenommen und die mittlere Rückbank nur umgelegt.
      Wir wollten uns die Möglichkeit erhalten auch weitere Personen mit transportieren zu können. Daher diente die umgelegte Rückbank auch als Auflagefläche für das Bett.

      Das Bett samt Unterbau haben wir nur in das Auto gestellt. Aber es konnte trotz allem nicht bei einer Vollbremsung völlig verrutschen, denn:
      1. Die Mittlere Rückbank blockiert das Bett
      2. Die hinteren Bettgestellbeine haben wir mittels zweier Spanngurte an den vorhanden Metallschlaufen des Kofferraumes befestigt
      3. Zusätzlich haben wir die Bettgestellfüße noch mittels Bretter vergrößert. Das hatte zum einen den Sinn, dass die Punktbelastung auf den weichen Boden des Caddys verringert wird. Zum anderen schlossen diese Bretter mit den Laufschienen der hinteren Rücksitzbank beidseitig bündig ab, sodass dies das Bett auch noch einmal mehr gegen ein Verrutschen sichern sollte.

      Lange Rede, kurzer Sinn: in diesem Artikel findest Du unsere Bauanleitung zu diesem „Schnellumbau“. Der erklärt das bestimmt besser als ich gerade 🙂

      Falls Du noch Fragen hast, dann frag einfach. Ansonsten viel Spaß beim Umbau, viel Erfolg bei den Hundeausstellungen und bis bald.

      Viele Grüße
      Manuela

  9. Thomas
    | Antworten

    Hi,

    hoffe ihr kommt da noch etwas weiter als bis zur Planung.
    Bin wegen der Schlafmöglichkeit auch bei einem Candy Maxi gelandet und immer neugierig, was sich da noch verbessern lässt.
    Bei meiner Weltreise im Winter musste er leider zuhause bleiben aber jetzt im Sommer kommt er wieder in den Alpen zum Einsatz.
    Ein Tipp zum Thema Durchlüftung: Bei VW gibt es ein gebogenes Metallteil, das zwischen Schloss und Kofferraumdeckel einsetzen kann. Damit ist der Candy abgeschlossen hat aber trotzdem einen Lüftungsschlitz. Das funktioniert.
    So, muss zur Tankstelle. Die Winterreifen müssen endlich runter.

    Gruß
    Thomas

  10. D.P.
    | Antworten

    ich finde ja diese Lösung sehr chic.
    http://www.amdro.co.uk/boot-jump-camper-car/boot-jump-with-screens-water-bottle-p-43.html
    Bin auch gerade am überlegen, wie mein Caddy Maxi am Besten zum Camper wird.

    • Thomas
      | Antworten

      Hallo D.P.!

      Die Lösung gefällt uns auch und kommt dem sehr nahe was wir uns vorstellen.

      Viele Grüße

      Thomas

  11. Katja
    | Antworten

    Hallo ihr beiden!
    Bin immer wieder total neugierig auf Selbstausbauten. Und noch mehr auf die Beweggründe der Selbstausbauer warum sie dieses oder jenes genau so gemacht haben und nicht anders. Deshalb bin ich bei der Recherche nach Windabweisern für Caddys auf eurer Seite hängengeblieben. Eure nach-und-nach-Weltreise finde ich echt klasse!
    Ich weiß nicht, ob es euch weiterhelfen kann, aber ich habe im letzten Frühjahr meinen Citroën Berlingo zum Micro-Camper ausgebaut. Der gravierendste Unterschied ist, dass meiner nur für eine Person konzipiert ist. Vielleicht könnt ihr trotzdem das ein oder andere als Anregung gebrauchen? Siehe meine Homepage http://www.micro-camper.de.
    Ich speichere mir eure Seite mal und verfolge, wo es euch noch so hin verschlägt!
    Beste Grüße!

  12. Annette
    | Antworten

    Ob ihr wohl fertig seid?
    Ansonsten finde ich ja ein autohimmelbett toll! Einfach mal bei google oder youtube eingeben!
    Da bleibt viel Platz für zu verstauende Dinge

    • Thomas
      | Antworten

      Hey Annette,

      leider sind wir bei weitem noch nicht fertig.

      Viele Grüße

      Thomas

      • Annette
        | Antworten

        Das kenne ich 🙃

  13. Annette
    | Antworten

    Unsere Herausforderung sind zwei Erwachsene und zwei Kinder… plus Gepäck und Kindersitze…
    Habe als Basis erstmal faltbare Sitzbänke und ein Rollrost genommen. Tagsüber hat man so auch noch gute Sitzmöglichkeiten plus Stauraum im Inneren.
    Ein Kinderbett kommt über die Fahrersitze ebenfalls mit Rollrost… ein Bett fehlt erstmal… da wirds kuschelig 🙃.
    Die Kindersitze kommen zum Schlafen nach vorne unter das Kinderbett… und für die Not(durft) muss auch ein Portapotti seinen Platz unter dem ‚richtigen‘ Bett finden… bzw. am ende stehen…

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