Erfahrungsbericht Daunenjacke Patagonia Down Sweater Full Zip Hoody

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Ich gehöre zu den Leuten, denen noch recht warm ist wenn die Meisten schon am Frieren sind. Im Winter laufe ich selten mit mehr als einem Fleece und einer Soft bzw. Hardshell überm Pulli herum. So kam es, dass ich mich in der Vergangenheit immer gegen eine Daunenjacke gesträubt habe.

Vor 1,5 Jahren war es dann aber so weit: ich kaufte mir meine erste Daunenjacke und zwar von Patagonia die Down Sweater Full Zip Hoody in rot. Zuvor hatte ich im Laden viele verschiedene Jacken probiert und mir war schnell klar, dass für mich nur eine dünne Daunenjacke in Frage kommt, da ich bei den gängigsten (dicken) Jacken am Markt mich wie in einer Sauna fühlte.

Die Jacke besteht zu 100 % aus recyceltem Polyester und ist mit 800er Gänse-Daunen gefüllt. Die Außenhaut der Jacke verfügt über eine DWR-Beschichtung und ist somit wasserabweißend.
Die Jacke hat zwei Außentaschen mit Reißverschluss, in denen man sich wunderbar die Hände wärmen kann, und zusätzlich noch eine Innentasche, welche auch zum Verpacken der Jacke dient. Verpackt in der Innentasche ist die Daunenjacke 20 cm x 20 cm x 10 cm (Breite x Länge x Höhe) groß und wiegt 400 g (Größe M).
Die Kapuze ist helmtauglich und verfügt auf der Kopfrückseite über einen Kordelzug zum Einstellen der Kapuze. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Kapuze auch noch vorne, beidseits des Kinns über weitere Kordelzüge einstellen lässt.
Der Ärmelabschluss an den Händen verfügt über einen Gummi, so dass die Jacke dicht über den Handgelenken abschließt.

Patagonia Down Sweater Full Zip Hoody
Patagonia Down Sweater Full Zip Hoody

Zum Glück zeigte sich nach dem Kauf der Daunenjacke auch in der Rhein-Main-Region der Winter und oh wunder, es lag sogar mehrere Zentimeter Schnee. Wir fuhren zur Wasserkuppe und verbrachten einen super Tag im Schnee bei Temperaturen um – 10 Grad. Bei unserer Schneewanderung konnte ich die Jacke leider nicht tragen, da mir obwohl ich lediglich ein T-Shirt trug viel zu warm war. Einzig bei den Pausen genoss ich es mir einfach schnell eine Jacke überwerfen zu können um es mollig warm zu haben.
Die kommenden Monate hatte ich die Jacke eher weniger an. Meist war es mir einfach zu warm in ihr.

Bei der Arbeit
Bei der Arbeit

Aber endlich – Anfang Januar 2014 war es mit der Langeweile für die Patagonia Down Sweater Full Zip Hoody zu Ende: es ging nach Nord-Norwegen, genauer gesagt nach Tromsø zur Polarlichtbeobachtung.
Hier endlich war ich nun heilfroh, dass ich eine Daunenjacke besaß. Tagsüber ging es meist noch, da die Temperaturen in Tromso dank der Nähe zum Meer und somit dem Golfstrom nur leicht unter dem Gefrierpunkt lagen, aber im Landesinneren bzw. in der Nacht hatten wir sehr schnell zweistellige Minusgrade. In Finnland zeigte das Thermometer -17 Grad! Zu diesem Zeitpunkt beobachtete ich auf Schneeschuhen eine Herde Rentiere und es war das erste und bisher einzige Mal, dass ich trotz Bewegung eine angenehme Wärme empfand und nicht völlig im eigenen Saft stand.
Wir hatten sehr oft Wind in der Region um Tromsø und als wir an einem Tag oben auf dem Storsteinen wanderten war der Wind unglaublich stark und schneidend. Die Daunenjacke ließ davon nichts durch. Ich war begeistert wie winddicht diese Jacke ist. Ein zusätzliches Tragen einer Soft oder Hartshell war überflüssig.

Verzaubert
Verzaubert

Auch wenn ich die Jacke verhältnismäßig wenig benutze hat sie sich in den vergangenen 1,5 Jahren bewährt und es sind noch keinerlei Verschleißerscheinungen zu erkennen. Trotz etlicher Komprimierungen drücken sich nicht ständig Daunen aus dem Gewebe, wie ich es bei Freunden und ihren Daunenjacken bereits erleben konnte. Ich bin mit der Daunenjacke von Patagonia vollauf zufrieden.

Dieser Erfahrungsbericht bzw. die Review schildert meine ersten Erfahrungen bzw. Eindrücke über ein paar Wochen Benutzungsdauer. Meine Gedanken über die Produktqualität bzw. Langlebigkeit von Outdoorprodukten habe ich diesem Artikel niedergeschrieben.
Verfolgen Thomas:

Die Natur hat mich schon immer interessiert. Unabhängig vom Alter verbrachte ich gerne Zeit draußen. Dies hat sich bis heute noch gesteigert denn ich übernachte gerne im Zelt in der Wildnis und versuche die Schönheit der Natur mit der Kamera einzufangen.

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